Film der Woche

Alles Geld der Welt

Alles Geld der Welt

Es ist einer der aufsehenerregendsten Fälle der Kriminalgeschichte: 1973 wird der 16-jährige Paul, Enkel des Öl-Magnaten J. Paul Getty, in Rom entführt. Die Kidnapper verlangen 17 Millionen Dollar Lösegeld, doch der reichste Mann der Welt denkt gar nicht ans Bezahlen. Der alte Griesgram hält das Ganze für eine Inszenierung und fürchtet Nachahmer
Alles Geld der Welt

Alles Geld der Welt

Es ist einer der aufsehenerregendsten Fälle der Kriminalgeschichte: 1973 wird der 16-jährige Paul, Enkel des Öl-Magnaten J. Paul Getty, in Rom entführt. Die Kidnapper verlangen 17 Millionen Dollar Lösegeld, doch der reichste Mann der Welt denkt gar nicht ans Bezahlen. Der alte Griesgram hält das Ganze für eine Inszenierung und fürchtet Nachahmer

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Tödlicher Entschluss

Tödlicher Entschluss

Zum Film Die Entführung des 16-jährigen Paul Getty schockiert Menschen auf der ganzen Welt. Die Entführer fordern 17 Millionen Dollar Lösegeld. Doch der Unternehmer Jean Paul Getty weigert sich, für die Freilassung seines Enkels zu zahlen

Wahre Geschichten

Wahre Geschichten

Hintergrund Scarpas Drehbuch zu "Alles Geld der Welt" landete zu erst in der Schublade. Als die Produzenten Friedkin und Thomas es lasen, waren sie sofort fasziniert: „Uns war auf Anhieb klar, dass wir hier einen attraktiven Kinostoff vor der Nase hatten"

Großes Kino

Großes Kino

Biographien In "Alles Geld der Welt" rekonstruiert Regisseur Ridley Scott einen der spektakulärsten Entführungsfälle des 20. Jahrhunderts. Für seine Inszenierung wurde Scott ebenso für den Golden Globe nominiert wie die Hauptdarstellerin Michelle Williams

Moral des Geldes

Moral des Geldes

Netzschau "Es ist klassisches Hollywoodkino, ganz ohne Superhelden und Comic-Schurken. Denn mit einem Antagonisten wie Getty, der an einer steuerlich absetzbaren Lösung des Entführungsproblems arbeitet, könnte keine noch so diabolische Comic-Figur mithalten"
Die wahre Geschichte

John Paul Getty III. wurde als erster Sohn von Sir John Paul Getty II. (1932–2003) und dessen erster Ehefrau Gail Harris geboren. Er verbrachte seine Kindheit in Rom, wo der Vater den italienischen Zweig des Getty-Ölfirmen-Imperiums leitete. Nach der Trennung seiner Eltern wuchs er ohne Vaterfigur auf und führte schon im Jugendalter ein ausschweifendes Leben mit Alkoholkonsum und Partys, was zu zahlreichen Schulverweisen führte.

Am 10. Juli 1973 wurde er als 16-Jähriger auf der Piazza Farnese in Rom von Mitgliedern der ’Ndrangheta entführt. Anschließend erhielt seine Mutter einen Zettel, auf den John Paul Getty III. „Bitte lass sie mich nicht umbringen“ geschrieben hatte. Der Großvater, Jean Paul Getty, weigerte sich zunächst, die anfänglich geforderten 17 Millionen Dollar Lösegeld zu bezahlen, da er eine durch den Enkel inszenierte Entführung vermutete. Später sagte er: „Ich habe 14 Enkel und wenn ich nur einen Penny Lösegeld bezahle, habe ich 14 gekidnappte Enkel.“ Die Entführer schnitten schließlich ihrem Opfer, das sie in einer Kiste gefangen hielten, im Herbst 1973 das rechte Ohr ab und schickten es an die römische Zeitung Il Messagero. Die Entführer drohten damit, J.P.G. III in dieser Art „stückweise“ freizulassen, wenn das Lösegeld nicht bezahlt würde.

Achtung - Spoiler beim Weiterlesen!

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